Windkraft in Neudorf
Seit Beginn der 2010er Jahre beschäftigte sich die Stadt Wächtersbach mit dem Bau von insgesamt acht Windkraftanlagen in den Ortsteilen Wittgenborn (2), Neudorf (4) und Aufenau (2). Zur Dokumentation der Planungen und des Projektfortschritts wurde eigens eine Website Windkraft Wächtersbach eingerichtet.
Realisiert wurden am Ende nur die drei Windräder, die seit 2014 oberhalb von Neudorf stehen. Die Geschichte dieser Anlagen ist hauptsächlich für Neudorf von Interesse. Daher wurde von der Stadt Wächtersbach und den Machern dieser Website gemeinsam beschlossen, die Website Windkraft Wächtersbach abzuschalten und die Inhalte auf diese Website zu übernehmen.

Der Windpark in Neudorf wurde nach der Fertigstellung vom Versorgungsservice Main-Kinzig, einer Tochtergesellschaft der Kreiswerke Main-Kinzig, im September 2014 übernommen und seitdem betrieben.
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Der Baufortschritt
Hier finden Sie eine Folge von Beiträgen, die in chronologischer Folge die Errichtung der Windräder rund um Wächtersbach dokumentieren.
Eine erstklassige Dokumentation des gesamten Baufortschrittes der Neudorfer Windräder findet sich auf der sehr schönen und informativen Website von Gudrun Kauck aus Hesseldorf unter dem Menüpunkt News, und dort insbesondere unter "Das erste Neudorfer Windrad wird montiert" und unter "Nächtlicher Transport der Flügelteile für das erste Neudorfer Windrad".
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Januar 2014
Im Windpark Wächtersbach-Neudorf haben im Dezember 2013 die Bauarbeiten mit der Herstellung der Kranstellplätze für drei der genehmigten Windräder in der Nähe der Einrichtungen des Wasserverbandes Kinzig begonnen.
Auch wenn die Windräder aus größerer Entfernung grazil ausschauen, haben sie doch ziemlich riesige Dimensionen, wie man den Angaben auf dem Bauschild entnehmen kann:
Diese Dimensionen stellen natürlich auch besondere Anforderungen an die Zufahrtswege, auf denen Tieflader die mächtigen Bauteile, z.B. die etwa 60 Meter langen Rotorblätter, anliefern müssen. Dazu wurden einige Feld- und Waldwege befestigt und verbreitert, besonders in Kurvenbereichen.
Außerdem wurde im Wald ein großer Wendeplatz für die Tieflader angelegt, da die Kurven für die Transporte zu eng sind. Details können diesem Plan entnommen werden.
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März 2014
Im Wald oberhalb von Neudorf sind drei Windräder im Bau.
Schon aus großer Entfernung ist der Turm des Windrades WEA4 sichtbar, der die Bäume des Neudorfer Waldes weit überragt. An der Baustelle von WEA5 am Waldrand sind zahlreiche Betonfertigteile angeliefert worden, die darauf warten, von dem riesigen Autokran mit weiteren Teilen zum Turm zusammengesetzt zu werden.
Der rotbraune Hügel hinter den Bäumen am rechten Bildrand umschließt das Fundament des Winddrades.
Bereits etwas eine Woche später ist der Betonturm von WEA5 fast fertig:

Nur wenige Betonringe warten noch am Boden, um aufgesetzt zu werden. Dann wird der Betonturm eine Höhe von 87 Metern erreicht haben. Darauf wird anschließend eine Stahlkonstruktion errichtet, die Nabe und Flügel des Windrades tragen wird.
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